zu Alexander Probst

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne möchte ich meinen Beitrag zur traurigen Wahrheitsfindung geben.
Ich war von 1967 – 1969 in Etterzhausen, Vorschule des Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen. Ab September 1969 bis 1974 war ich InternatsschĂĽler der Regensburger Domspatzen, ReichsstraĂźe 22.
All die Artikel der äußersten Brutalität, die Hilflosigkeit der schreienden Kinder die zu lesen waren entsprechen der Wahrheit.  Ich selbst habe all dieses Leid, Folter auf Lagerniveau am eigenen Körper in Etterzhausen spüren müssen und trauriger Weise auch den sexuellen Missbrauch im Musikgymnasium.
Es waren ĂĽber die Jahre hunderte von SchĂĽlern betroffen! In meiner Zeit waren wir in der Warteschlange vor dem Folterzimmer von Herrn Hansch oder dem PrĂĽgelzimmer von Dir. Maier gestanden.
Es entspricht der Wahrheit, dass Alexander Probst sexuell missbraucht wurde. Wir lagen im gleichen Zimmer. Ich war Augenzeuge. Dies schwöre ich bei Gott an dem ich immer noch glaube.
Ich war durch die Presse schwerst retraumatisiert und Monate in einer Spezialklinik fĂĽr wissenschaftliche psychiatrische Medizin mit Schwerpunkt Sexualmedizin – Missbrauch sowie Traumafolgen.Ich fĂĽhle mich gut und bin bereit der Ă–ffentlichkeit einen Einblick in mein Schicksal zu geben.
Gerne würde ich einen detaillierten Bericht über „Meine Schicksals-Jahre im Schoß der Kirche“ zu Ende schreiben und damit alle Leidgenossen ermutigen ihr persönliches Schicksal zur Wahrheitsfindung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

„De mortuis nihil nisi bene“   In diesem Falle nicht. Es wurden Kinder gequält und fĂĽr ihr ganzes Leben traumatisiert.

Der Absender dieses Briefes ist der Redaktion persönlich bekannt und seine Angaben auf Ihre Richtigkeit überprüft. Zum Schutz seines beruflichen und privaten Umfeldes verzichten wir hier auf die Veröffentlichung seines Namens