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Einer der Gründe warum die Verhältnisse in Etterzhausen so sein mussten

In den Artikeln über Alexander Probst (Stern/Donaukurier) und Markus Rottenkolber (Focus-Online) wurde die Situation in Etterzhausen schon sehr realistisch beschrieben (siehe hierzu auch Links). Eine ausführliche Darstellung wird hier noch in eigenen Artikeln folgen. Offiziell sollte die Volksschule in Etterzhausen als Vorbereitung der Schüler für die kommenden musikalischen Aufgaben dienen: Täglicher Gesangunterricht/Chorproben und auch schon Instrumentalunterricht mit täglich fest eingeteilten Übungsstunden.
Aber bei näherer Betrachtung der Personalausstattung des Regensburger Internats in den 60er und 70er Jahren wird offensichtlich, dass Etterzhausen darüber hinaus als Drillanstalt dienen musste. Nur mit entsprechend „vorerzogenen“ Kindern war es überhaupt möglich, das Regensburger Internat mit diesem geringen Personalaufwand zu führen.
Hier ein Beispiel:
Schuljahr 1966/67:
In der Dompräbende waren damals 5. und 6. Klassen (1. Stock, Studiersäle Erdgeschoß), sowie 12. und 13. Klasse im 2. Stockwerk untergebracht. Für die 143 Schüler der 5. und 6. Klasse waren der Leiter der Dompräbende Wilhelm Freundl und der Student Helmut Zandt zuständig, sowie nebenbei auch noch für die Schüler der 12. und 13. Klasse (32), die ihre Studierzeiten in ihren Zimmern verbracht haben (Volljährigkeit war damals erst mit 21 Jahren).
Im Schulgebäude (Internatsräume im 2. und 3. Stockwerk) waren neben dem Internatsdirektor Siegfried Lintl, nur der Erzieher Anton Bauer und der Student Konrad Beierl für die übrigen 160 Schüler der Klassen 7 bis 11 zuständig (für Krümelkacker, die Zahlen variieren um ca. 6 Schüler, da es die üblichen Abgänge im Laufe des Schuljahres gab).
Mit dieser geringen Personalausstattung musste das morgendliche Prozedere von Wecken über Frühmesse/Studierzeit und Frühstück erledigt werden, dann ab dem Mittagessen über die Freizeit hin zur Nachmittagsstudierzeit waren es erst mit Beginn der Chorproben, wieder weniger Schüler, die unter der Aufsicht dieser max. 5 Personen standen. Mit Beginn des Abendessens bis zur Bettruhe waren wieder nur die wenigen Internatsangestellten für die gesamte Schülerzahl zuständig.
Wer die damaligen baulichen Verhältnisse noch vor Augen hat, dem wird klar, dass eine umfassende Aufsicht überhaupt nicht möglich war. Erstreckte sich doch der Bewegungsspielraum der Schüler über 3 Etagen Dompräbende bis hin zur Turnhalle, das gesamte Schul-/Internatsgebäude sowie die langen Übergänge auf drei Etagen. Dazu kamen noch bei passender Witterung die Freianlagen zwischen den Gebäuden mit dem Freiluftschwimmbad sowie der Sportplatz.
Das Internat in Regensburg war darauf angewiesen, dass der Großteil der neueingeschulten 5.Klässler, entsprechend vorgedrillt war, damit sich diese enorme Schülerzahl von den wenigen „Erziehern“, die ja nicht wirklich als solche ausgebildet waren, im Zaum gehalten werden konnten.
Domkapellmeister Georg Ratzinger war Kraft seines Amtes zu dieser Zeit auch Mitglied des Kuratoriums der „Stiftung Etterzhausen der Regensburger Domspatzen“, das neben dem Internatsdirektor in Etterzhausen Pfarrer Hans Meier, das einzige Aufsichtsorgan über Schule und Internat waren. Im Schuljahr 1966/67 war Georg Ratzinger mindestens zweimal in Etterzhausen, wobei sich sein Aufenthalt wohl auf die Räumlichkeiten des Internatsdirektors beschränkte. Wir Schüler bekamen ihn jedenfalls nicht zu sehen und wurden nur zu besonders ruhigem Verhalten aufgefordert. In den Folgejahren im Regensburger Internat ist dem Autor dieser Zeilen Direktor Meier mehrfach begegnet, wenn er zu Besprechungen bei Domkapellmeister Georg Ratzinger kam. In Zusammenhang mit diesen Besuchen ist Georg Ratzinger mindestens einmal von mehreren Schülern über die wahren Verhältnisse in Etterzhausen informiert worden. Wenn er diesen Hinweisen nicht nachgegangen sein mag, so ist dies sein Problem, aber die Verantwortung für das „Prügelinternat“ bleibt zumindest teilweise bei ihm.
Da fällt es schon auf, dass das Bischöfliche Ordinariat Regensburg auf seiner web-site versucht, die beiden Institutionen als völlig unabhängig voneinander darzustellen (zeitgleich war übrigens auch noch der Stiftskanonikus Johann Stadler in Gremien beider Schulen vertreten). Eine Aufarbeitung der Vorgänge in Etterzhausen wird in die Zukunft vertagt, weil man angeblich auf keine belastbaren Informationen zurückgreifen kann.
Bitte sehr, die Damen und Herren vom bischöflichen Ordinariat, lesen Sie die bisherigen Presseveröffentlichungen, besorgen Sie sich die Aufzeichnungen der entsprechenden Fernsehsendungen, lesen Sie die Artikel, die hier in den nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden und fragen sie ehemalige Schüler, vor allem solche, die im Laufe des Schuljahres von ihren Eltern aus Etterzhausen herausgeholt wurden.
Wie viele dutzend Aussagen werden Sie benötigen um über „belastbare Informationen“ zu verfügen ?


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